2 von 3 HIV-Positiven Menschen sind erwerbstätig. HIV-Positive dürfen in jedem Beruf arbeiten. Wer etwas anderes behauptet, diskriminiert.

Wir sind eine Interessenvertretung HIV-Positiver, unterschiedlicher Herkunft und Sexualität, die voll oder teilweise im Berufsleben stehen.

Viele Infizierte fragen sich: Muss ich dem Arbeitgeber sagen, wenn ich HIV-positiv bin? Welche Besonderheiten sind zu beachten, wenn ich in medizinischen Berufen arbeite? Und an wen kann ich mich zum Thema HIV und AIDS im Betrieb wenden? Vorgesetzte und Mitarbeiter wissen in den meisten Fällen nicht, dass ihre Kollegen mit dem HI-Virus infiziert sind. Als Betroffene kämpfen wir dafür, dass Menschen mit HIV in allen Bereichen der Berufswelt arbeiten dürfen. Viele Menschen haben Berührungsängste, weil sie glauben, dass HIV-Positive weniger belastbar und häufiger krank sind. Oft wird die Erkrankung mit AIDS gleichgesetzt. Beide Seiten wissen oft nicht, wie sie mit dem Thema im Erwerbsleben umgehen können.
HIV-Positive arbeiten in Voll- oder Teilzeit, Minijobs als Angestellte und Selbständige - auch zur Aufbesserung ihres Renten- oder ALG-2-Bezuges oder in Führungspositionen.
Wir wollen Vorgesetzten und Kollegen das Wissen über HIV näherbringen und ihnen die Angst vor HIV nehmen. Die von uns erarbeiteten Projekte und Ideen tragen wir an Parteien, Verbände und Organisationen heran. Hierbei arbeiten wir eng mit "Positiv e.V." und der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. zusammen. Wir verstehen uns als Ansprechpartner für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

 

Jeder HIV-Positive – auch Nichtberufstätige – kann sich engagieren und mitmachen

Waldschlösschen im März 2012
(Aufgrund der besseren Lesbarkeit wurde auf geschlechtsspezifische Formulierungen verzichtet!)
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